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Über Hanns Hopp
Geboren wurde Hanns Hopp am 9. Februar 1980 in Lübeck und starb am 21. Februar 1971 in Berlin.
Hanns Hopp war Architekt, BDA-Präsident, Hochschullehrer und schließlich Prof. Diplom Ingenieur.
Sein bürgerlicher Name war Gustav Karl Hans Hopp. Erst im Laufe seines Künstlerlebens benannter er sich selbst als Hanns Hopp.
Sein Studien- und Ausbildungsverlauf, nach dem Besuch des Lübecker Realgynasium war wie folgt:
1909 bis 1913 Technischen Hochschulen in Karlsruhe und München | Studiengang: Architektur
Der Fokus des Studiums in diesem Zeitalter lag in der Tradition des Historismus. In diesem Studium machte er die
Bekanntschaft mit den geschichtlichen Baustilen der Vergangenheit.
Seine Spezialität lag auf dem Umgang mit den Formen und Arten.
Hopp lernte während des Studiums Hermann Billing und Theodor Fischer kennen, während seines Entwurfsunterrichts.
Dies war mit entscheidend für seine Karriere in Ostpreußen.
1933 wurde Hopp von der NS-Diktatur ignoriert und erhielt keine Aufträge. Daher konzentierte er sich auf den Bau
privater Häuser. Nach dem Ausbruch des Krieges baute er an Bunkern in einer Beton-Firma mit und war in der Landesplanungstelle.
Nach dem Ende des Krieges zog Hopp nach Dresden, wo er noch 1945 die städtebaulichen Veränderungen plante. Dabei
orientierte er sich an Le Corbusiers "ville contempraine", das 1922 erschien.
Von 1946 bis 1949 hatt er die Leitung der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle und war zeitglich Vorsitzender
des Kulturbundes in Sachen-Anhalt
Seit 1951war Hopp ordentliches Mitglied des DBA. In diesem Zusammenhang legte er die ersten Entwürfe für die Blöcke E
und G der Stalinallee in Berlin.
Hopp emeriterite 1957 und wurde 1952 Präsident des BDA. Diese Tätigkeit übte er bis 1966 aus und vertrat die DDR nach Außen.
Quelle:
Gabriele Wiesemann: Hanns Hopp.
In: Hoger Barth, Thomas Topstedt u.a., Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR.
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