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Richard Paulick (Architekt, Stadtplaner Hochschullehrer, Prof. Dr. e.h.)
Von 07.11.1903 bis 04.03.1979
In Roßlau bei Dessau geboren, zog der Maurerlehrling Paulick nach Dresden und studierte dort und in Berlin Archtiketur (1923-1927)
1925 realisierte er binnen einen Jahres ein Haus aus vorbereiteten Stahl-Elementen. Dies gelang ihm zusammen mit Georg Muche in dem
Ortsteil Törten in Dessau.
Nach seinem Architektur Studium arbeitete unter Anderen bei Walter Gropius bis 1930, ebenfalls in Dessau. Mit dem erworbenen Wissen
ging Paulick in die Selbstständigkeit. Hierfür zog er nach Berlin und erbaute beispielsweise die Kant-Garage von 1930 bis 1932.
Politisch war Paulick aktiv und ist als Sozialist einzuordnen.
1933, nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ging Paulick nach Shanghai (China). Dort arbeitete als Architekt bis er sich
1942 wieder selbstständig machte.
1942 wurde er als Professor an der US-amerikanischen Universität in Shanghai ernannt. Er leitete ab 1945 außerdem das Planungsamt der
Stadt Shanghai und ging danach zur Shanghai-Nanking-Eisenbahn.
Während der Kulturrevolultion in China flüchtete Paulick nach Berlin (Ost) und war beteiligt am Wiederaufbau der Deutschen Staatsoper
und auch am Bau der Sporthalle an der Stalinallee.
1951 ging er zur DBA und wurde Vizpräsident von 1955 bis 1965. In der Zeit war er Beteiligt an den Entwürfen der Blöcke C-Nord und C-Süd
in der damaligen Stalinallee.
Quelle:
Stefan Hörter: Richard Paulick.
In: Hoger Barth, Thomas Topstedt u.a., Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR.
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