Fahrrad Rowdys?

Geschrieben von am 2. Mai 2011 | Abgelegt unter Diskussionen

Neuerdings liest man viel über die Fahrrad Rowdys. Erst neulich titelte es von einem Boulevard Blatt und schon ist die Politik mobilisiert.

Ich will hier mal eine Lanze brechen für die Fahrräder. Berliner Straßen sind vollkommen für Autos geplant. Und dann hat man Fahrradwege geplant, aber nahezu überall auf dem Bürgersteig. Manchmal, so wie beispielsweise an der Samariter Straße in Berlin Friedrichshain, wo der Fahrradweg direkt neben dem Ausgang der U-Bahn liegt.

Da ließt man dann immer über die vollen Straßen, aber die armen Menschen die ihren Weg mit eigener Kraft bewegen, werden nun attakiert. Dabei muss man doch auch mal das Verhältnis sehen, dass man mit dem Auto mehrere hundert Kilo bewegt, um sich selbst mit den 80 Kilometern zu bewegen.  Sicherlich fahren manche Radfahrer bei Rot über die Ampel, aber als Radfahrer wird man beinahe jeden Tag benachteiligt im Straßenverkehr.

Tatsächlich hat man das Gefühl als Radfahrer für die Autofahrer mitzudenken. Es gibt auch unter Autofahrern Rowdys und manche überholen und bremsen ab, andere  verzichten auf das Blinken beim abbiegen und dies nur weil man das Gefühl hat, Fahrräder sind keine echten Verkehrsteilnehmer. Vielleicht ist dieses verankerte Gefühl auch der Grund für die Rotfahr-Situationen der Radfahrer…

Wer hat einen nutzen aus der Zurückdrängung des Fahrrads aus dem urbanen Raum? Ist es vielleicht eine Kampagne gegen Künast und ihre Politik?

Leider sind alle Online Artikel der Zeitung zwar noch im Google Index, aber nicht mehr online. Aber an den Urls kann man noch erkennen worum es ging.

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