Real Life Shops versus Online Verkauf

Geschrieben von am 29. August 2011 | Abgelegt unter Diskussionen

In letzter Zeit sehe ich eine Entwicklung, wie ich sie ehrlich gesagt, nicht erwartet hätte! So gibt es einerseits einen Trend zu kleinen gemütlichen Geschäften, die sich spezialisiert haben und andererseits einen riesigen Run auf die Online Shops.

Dabei handelt es sich nicht um eine bestimmte Branche, nahezu jede Branche in der es um den Verkauf geht bietet diese zwei neuen Ableger aus. Dabei ist die herausragendste Branche wohl die Mode Branche. Gerade in Berlin gründen sich derzeit vor allem viele kleine Modeläden – von Friedrichshain bis Wedding hoch. Über all gibt es jetzt diese kleinen Modegeschäfte, die sich auf einen bestimmten Stil konzentrieren.

Online versus Reallife im Verkauf

Und andrerseits gibt es gefühlt immer mehr Modeshops online. Vielleicht ist dies auch nur ein subjektives Gefühl, da die Werbung eben auch da viel Eindruck macht. Da gibt es ganz klar, der Online Shop bei dem man schreien soll, wenn es nach der Werbung geht, aber es gibt auch günstige Schuhe bei Mirapodo online zu bestellen.

Aber nicht nur die Modebranche, sondern auch beispielsweise die Reisebranche ist davon voll erfasst. So gibt es einerseits bestimmt Reisebüros, die sich auf bestimmte Reiseziele, oder Reisearten spezialisiert haben und daneben sind die großen Online Portale, die überall zu sehen sind. Auch in der Werbung.

Aber so sieht wohl die Zukunft aus: Kleine aber feine Reallife Shops oder Online Shops. So wird sich die Welt auch weiterhin entwickeln. Einkauf im 21. Jahrhundert. So haben dann auch die großen Einkaufscenter bald ausgedient. Diese Entwicklung aus den Anfang 20. Jahrhunderts hat sich offensichtlich im 21. Jahrhundert überlebt. Ich bin gespannt wie das weitergehen wird…

Semesterferien-Zeit | Berlin im Wandel der Studierenden

Geschrieben von am 21. Juli 2011 | Abgelegt unter Diskussionen

Es ist klar, dass Berlin nicht nur von den Touristen lebt, obwohl dies natürlich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist. Aber es gibt mehrere Faktoren: Eine davon sind die Studierenden der Stadt Berlin.

Die Studis? Natürlich! Und damit meine ich nicht nur die Demonstrationen der Studis, nein ich meine die Wirtschaftskraft. Ein Freund sagte mir mal, wenn die Studierenden wirklich streiken würden, wäre Berlin lahm gelegt. Tatsächlich lebt Berlin von vergleichsweise billigen Arbeitskräften, wie Studis.

Studierende als Wirtschaftsfaktor

Würden die Studis alle zusammen, all ihre Nebenjobs für kurze Zeit einstellen, würde in Berlin nicht mehr viel gehen. Aber es ist nicht nur die Produktivität – auch der Konsum, oder vor allem der Konsum der Studis ist für Berlin recht interessant. Nicht ohne Grund bekommt man als Studierender in Berlin 100 Euro Startgeld, wenn man hier seinen Wohnsitz anmeldet.

Je mehr in dieser Stadt leben, desto mehr Konsumenten hat man. Ist klar, macht Sinn. Wie viele Studis hat Berlin mit vier Universitäten und einigen Fachhochschulen und auch andere Schulen, wie der zweite Bildungsweg.

Studierende und der Mietpreis

Die Studis sind m.E. auch mit entscheidend wohin die Untergrund-Szene zieht, oder die Studierenden folgen Ihnen kurz darauf. Aber sie sind dicht dran. So entwickelte sich der ehemalige Party Bezirk Prenzlauer Berg zu seinem heutigen Stand und dann Friedrichshain und bald wird Kreuzkölln folgen.

Die Immobilien, die zum Angebot stehen werden geringer, der Mietpreis steigt, was auch Wahlkampfthema für die ausstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus ist. Gerade Berlin lebt von billigen Wohnungen, denn die Kulturszene in Berlin hat nur wenig Geld. Fallen die billigen Wohnungen weg, wird auch der Charme Berlins schwinden so auch der Wohntrend Berlin. Das macht Berlin populär, aber Berlin braucht das Geld und wird sich daran gütlich tun. Doch nachhaltig ist das niemals und das wird Berlin in einigen Jahren schwerer treffen, als wenn man billige Wohnungen ermöglicht.

 

Sowjetisches Ehrendenkmal in Treptow

Geschrieben von am 23. Juni 2011 | Abgelegt unter Geschichte, Parks und Plätze

Eine besondere Sehenswürdigkeit in Berlin ist das Sowjetische Ehrendenkmal für die gefallenen Soldaten der Roten Armee im zweiten Weltkrieg.

eingang sowjetisches ehrendenkmal berlin c www.kma-berlin.deDas Gelände des Denkmals ist im Treptower Park. Dieser Park ist schon relativ weitläufig und beherbergt einige Sehenswürdigkeiten.

Man beginnt den Besuch des Denkmals am Besten von der Seite des S-Bahnhofs Treptower Park und läuft durch das Tor. Von hier aus sieht man schon eine Statue und dann links.

Mit jedem Schritt den kleinen Hügel hoch offenbart sich mehr und mehr das imposante Denkmal. Zu vorderst, verkleidet von Bäumen, ragen die zwei “Pranken” eines Teils des Denkmals in den Blick. Eigentlich besucht man für einen besseren Blick, das Denkmal wenn die Bäume kein Blätterkleid tragen. Den ganzen Beitrag lesen »

Lohnt ein Gasgrill?

Geschrieben von am 17. Juni 2011 | Abgelegt unter Allgemein

In einem Experiment lieh ich mir von meinem Onkel einen Gasgrill mit dem Entschluss, wie so viele derzeit, einen Grillabend zu machen.

Alles war eingekauft und der Grill stand bereit. kleine Besonderheit: es war ein Gasgrill. Also losgegangen, eine Flasche Butan zu kaufen. Da der Grill aber nur geliehen war, bedurfte es aber keinen großen Flasche.

Die Auswahl an Gasflaschendienstleister schwund, aber zum Glück ist es Berlin, da bekommt man alles – jederzeit. Wir wurden fündig, wenn auch wie ich finde zu einem stolzen Preis, aber lieber mehr Zeit.

Es lohnt natürlich nicht hier günstige Gasanbieter zu vergleichen, aber  ehrlich gesagt, aber ich auch keine Lösung gefunden, die Gasflaschenpreise zu vergleichen. Aber wenn die Hersteller billiger sind, müsste das doch im Handel auch… ach egal.

Aber es lohnt sich, sage ich an dieser Stelle, einen Gasgrill zu Benutzen:

Erstens, kein Dreck wegen der schmutzigen Kohle,

zweitens, keine Rauchbelästigung,

drittens, keine lange Wartezeit – warm kalt – auf Bestellung

aber natürlich der Transport, der nicht ganz leichten Gasflasche.

Lohnt aber doch! ;) Und die Kultur des Grillens, zweifelsohne tief in der Seele des gemeinen Berliners verankert, kann gerettet werden. Schließlich werden allerortens das Grillen verboten. Erst neulich gab es einen Aufschrei, dass man das Grillen im Tiergarten verbieten soll, wegen der großen Vermüllung dort vorort.

Erstes Hochhaus in Ostberlin nach dem Krieg

Geschrieben von am 4. Juni 2011 | Abgelegt unter Geschichte, Parks und Plätze

An der Weberwiese steht das erste Hochhaus von Ostberlin und reiht sich in die Architektur des Geländes ein.

Die Gebäude der angrenzenden Marchlewskistraße sind ganz im Stalinbau Stil errichtet worden. Jedes der zusammenhängenden Häuser an der Marchlewski Straße haben Enbleme über der Eingangspforte, auf denen die Geschichte der, respektive Blick auf die Arbeiter dargestellt werden.

Hochhaus Weberwiese Berlin Friedrichshain c kma-berlin.de

Das Hochhaus an der Weberwiese | Architektur und Architekt Den ganzen Beitrag lesen »

Verarmung der Gesellschaft

Geschrieben von am 30. Mai 2011 | Abgelegt unter Diskussionen

Es ist schon interessant wie viele Menschen in letzter Zeit sich mit kleinen Jobs beschäftigen und davon meist mehrere haben. Aber es geht tatsächlich inzwischen so ein bisschen wie in den USA zu…

Noch nicht lange her, habe ich mit einem Kumpel im Park gesessen, über das Leben philosophiert und ein paar Biers getrunken, also einen gemütlichen Abend.

Da es bereits fortgeschrittener Zeit war, kamen bereits die ersten Bierflaschensammler. Schon oft habe ich mir gedacht, dass dieses Phänomen bereits mehrere soziale Schichten erfasst hat. Was aber bedeutet es noch: es bilden sich Nischen aus. Nischen, die schnell von Leuten übervölkert werden die einfach ein bisschen Geld brauchen.

Beispielsweise sah ich ein paar Decken weiter im Park einen Mann, der hat sich von einem der vielen Lieferdienste in Berlin etwas direkt in Park liefern sehen.  Welche Läden das anbieten und wie die das gemacht haben, ob per GPS oder so, bleibt mir ein Rätsel. Aber das Essensegment, ist natürlich auch immer ein gutes Geschäft… aber ich schweife ab… Den ganzen Beitrag lesen »

Deck 5 | Bar auf den Schönhauser Allee Arkaden

Geschrieben von am 24. Mai 2011 | Abgelegt unter Berliner Bars

Eine besondere Bar in Berlin liegt hoch oben über Berlin, genauer gesagt auf dem Prenzlauer Berg, der ja tatsächlich erhöht ist und dann noch auf den Schönhauser Allee Arkaden, da hat man eine wirklich schöne Aussicht über Berlin.

Am 21. Mai öffnete das Deck 5 in diesem Jahr. Die Bar ist etwas aufwändig zu finden. Man muss ins Schönhauser Allee Arkaden gehen und dann ganz nach oben und dann den Aufgang finden, der ganz hinten ist.

Sonnenuntergang im deck 5 c kma-berlin.de

Aussicht auf dem Deck 5 in Berlin Prenzlauer Berg Den ganzen Beitrag lesen »

Flohmarkt bei der Arena in Treptow

Geschrieben von am 18. Mai 2011 | Abgelegt unter Events, Parks und Plätze

Einer der größten Flohmärkte Berlins ist der Flohmarkt bei der Arena in Treptow. In etlichen Hallen steht so ziemlich alles was man kaufen und verkaufen kann und in so eine Halle passt.

Entsprechend viele Menschen drängen sich durch den Trödel des Markts und es ist immer eng, obwohl wirklich viel Platz ist.

Wie erreicht man den Flohmarkt an der Arena

Der Flohmarkt ist am besten via U-Bahn Schlesisches Tor zu erreichen und dann einen kleinen Spaziergang Richtung Kanal. Direkt nach der Brücke des Kanals sieht man schon die vielen Leute. Dann zur Linken beginn der Flohmarkt und zieht sich fast bis zur Spree. Schon die ersten Decken weisen den Weg zum Trödelmarkt.

Auf dem Markt gibt es auch viele Fahrräder. Allerdings nicht ganz so billig, wie mir auffiel, als gedacht. Kleiner Tipp: Unbedingt das Fahrrad richtig checken. Autos gibt es soweit ich gesehen habe, aber natürlich auch Ersatzteile, wie beispielsweise Alufelgen.

Umfeld um den Flohmarkt | Trödelmarkt an der Arena

Direkt am Kanal gibt es einige Bars, wie beispielsweise der Freischwimmer, und auch entlang der Schlesischen Straße gibt es viele Bars und Cafés. Eigentlich ein perfektes Ausflugsziel für den Sonntag, denn den Flohmarkt gibt es nur am Sonntag.

Auch die Arena ist ja um die Ecke ;)

 

Toy Run 2011 | Kostenloser Biker Brunch auf der Karl-Marx-Allee

Geschrieben von am 15. Mai 2011 | Abgelegt unter Events

Die Karl-Marx-Allee ist sichtlich bemüht mehr Prestige zu gewinnen, so bietet sich natürlich ein sozialer Event an. In diesem Falle der Biker Brunch auf der Karl-Marx-Allee.

Der Event wird unterstützt vom Kids Club Fuchsstein e.V. der sich um Kinder kümmert.

Der Event hat den Namen Berliner Toy Run und wiederholt sich dieses Jahr zum 17. Mal. Und als Aufhänger tun dies Bikers. Die Bikers nennen sich Toy Run und auch die bilden einen Verein. Und zwar ein Verein für die Erfüllung der Träume kranker Kinder.

Biker Brunch | Toy Run 2011

Der Biker Brunch ist ein kostenfreier Event. Der Brunch findet zwischen Oranke Orange und dem Café Priscilla statt. Die Bewohner der Karl-Marx-Allee sind eingeladen teilzunehmen. Getränke müssen aber bezahlt werden und der Gewinn geht an Kinder. Aber vor allem Spenden sollen gesammelt werden.

Zu finden ist das Ganze genau am Ostausgang des U-Bahnhofs Weberwiese. Dann muss man derzeit nur noch die Straßenseite wechseln.

Beginn des Bikers Brunch | Toy Run 2011

Der Biker Brunch ist am

  • 21. Mai 2011
  • 10 Uhr bis 12 Uhr

Im Anschluss gibt es noch einen Demonstrations Motorradkorso und mündet dann im Toy Run Fest in Hohen Neuendorf.

 

 

Neuer Mode Trend?

Geschrieben von am 12. Mai 2011 | Abgelegt unter Diskussionen

Ich bin bei Leibe kein modischer Mensch, vielleicht ist das ja der Grund für diesen Beitrag.

Es mag allen aufgefallen sein, dass es derzeit einen Modetrend bei Kleider, vor allem für Frauen, gibt, deren Einfallslosigkeit quasi offensichtlich ist.

Neuer Modetrend 2011: Kleider wie Säcke

In letzter Zeit sieht man immer mehr Frauen in diesen Kleidern. Es sind diese Sackähnlichen Kleider, gerade jetzt zum Sommer hin. Früher sagte man dazu Kartoffelsack. Ohne Kontur, ohne Taille, einfach ein Stück Stoff herunterfallend.

Ich weiß nicht, ob man das als Vintage bezichnen kann, aber meine Oma sagte dazu “Kriegsmode”.

Ich mag ja keine Modekenner sein, aber für mich zeugt das nur von Einfallslosigkeit.

Sonnenbrillen im 80er StyleModetrend 2011

Eine andere komische, mir aber eher verständliche neue Vintage Modeerscheinung sind diese Flieger-Sonnenbrillen. Also Brillen mit einer großen, eher insektenartigen Größe der Gläser. Erinnert ein bisschen an Top Gun. Dabei gibt es doch soviel Vielfalt an schönen Brillen.

Bleibt zu sagen Geschmack, ist eben Geschmackssache, auch eben die vielbeschwörene Vielfalt.

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