Semesterferien-Zeit | Berlin im Wandel der Studierenden
Geschrieben von admin am 21. Juli 2011 | Abgelegt unter Diskussionen
Es ist klar, dass Berlin nicht nur von den Touristen lebt, obwohl dies natürlich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist. Aber es gibt mehrere Faktoren: Eine davon sind die Studierenden der Stadt Berlin.
Die Studis? Natürlich! Und damit meine ich nicht nur die Demonstrationen der Studis, nein ich meine die Wirtschaftskraft. Ein Freund sagte mir mal, wenn die Studierenden wirklich streiken würden, wäre Berlin lahm gelegt. Tatsächlich lebt Berlin von vergleichsweise billigen Arbeitskräften, wie Studis.
Studierende als Wirtschaftsfaktor
Würden die Studis alle zusammen, all ihre Nebenjobs für kurze Zeit einstellen, würde in Berlin nicht mehr viel gehen. Aber es ist nicht nur die Produktivität – auch der Konsum, oder vor allem der Konsum der Studis ist für Berlin recht interessant. Nicht ohne Grund bekommt man als Studierender in Berlin 100 Euro Startgeld, wenn man hier seinen Wohnsitz anmeldet.
Je mehr in dieser Stadt leben, desto mehr Konsumenten hat man. Ist klar, macht Sinn. Wie viele Studis hat Berlin mit vier Universitäten und einigen Fachhochschulen und auch andere Schulen, wie der zweite Bildungsweg.
Studierende und der Mietpreis
Die Studis sind m.E. auch mit entscheidend wohin die Untergrund-Szene zieht, oder die Studierenden folgen Ihnen kurz darauf. Aber sie sind dicht dran. So entwickelte sich der ehemalige Party Bezirk Prenzlauer Berg zu seinem heutigen Stand und dann Friedrichshain und bald wird Kreuzkölln folgen.
Die Immobilien, die zum Angebot stehen werden geringer, der Mietpreis steigt, was auch Wahlkampfthema für die ausstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus ist. Gerade Berlin lebt von billigen Wohnungen, denn die Kulturszene in Berlin hat nur wenig Geld. Fallen die billigen Wohnungen weg, wird auch der Charme Berlins schwinden so auch der Wohntrend Berlin. Das macht Berlin populär, aber Berlin braucht das Geld und wird sich daran gütlich tun. Doch nachhaltig ist das niemals und das wird Berlin in einigen Jahren schwerer treffen, als wenn man billige Wohnungen ermöglicht.
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